Was diesmal anders ist
Bei der ersten Geburt hattest du eine Vorstellung. Jetzt hast du eine Erinnerung. Sie macht die Angst konkreter, und sie ist zugleich dein größter Vorteil: Du weißt jetzt, was dir gefehlt hat.
Wenn Frauen mir von ihrer ersten Geburt erzählen, sind es selten die Wehen allein, die das Erlebnis schwer gemacht haben. Es ist das Gefühl, nichts tun zu können. Nicht zu wissen, was gerade passiert. Keine Sprache zu haben für das, was man will.
Unverarbeitete Geburtserlebnisse wachsen durch Aufschieben. Sie ziehen sich durch das ganze Leben und können bei der nächsten Geburt wieder hochkommen. Ängste verunsichern und blockieren uns. Sie sollen uns nicht beherrschen, unser Handeln bestimmen und die Wahrnehmung vernebeln. Wir dürfen aus unserem inneren Fluss heraus handeln und unsere Ziele verfolgen, statt angstgesteuert zu sein.
Erkenne die Chance
Wenn deine Geburt nicht nach deinen Vorstellungen verlaufen ist und du deswegen noch Ängste in dir trägst: Lass dich ermutigen, dich dieses Mal besser vorzubereiten und dich mit mehr Wissen der nächsten Geburt zu nähern. Erkenne die Chance, die du jetzt bekommst. Du bringst mit dieser Geburt die vorherige mit in Heilung. Nutze deine Vergangenheit, um daraus zu lernen, und sammle die Rückschlüsse und Erfahrungen, die dich weiterbringen.
Glaubst du, dass du zufällig hier gelandet bist? Nein, es ist dir zum richtigen Zeitpunkt zugefallen. Erkennen, fühlen, loslassen, und du wirst daran wachsen.
Was du diesmal vorbereiten kannst
Fang mit der ersten Geburt an. Schreib auf, was genau schwer war, nicht die ganze Geschichte, sondern die Momente. Was hat dir in diesem Moment gefehlt: Information, Zeit, ein Mensch, eine andere Position, eine Pause? Diese Liste ist deine Vorbereitung.
Wähle diesmal bewusst. Den Ort, die Menschen, die dabei sind, und was du dir wünschst. Beim ersten Mal haben viele Frauen genommen, was am nächsten lag. Diesmal darfst du fragen, vergleichen und woanders hingehen, wenn dir die Antworten nicht gefallen. Wer sich gut informiert, kann informiert entscheiden.
Üben, nicht nur wissen
Wissen allein hält bei der Geburt nicht. Atemtechniken, Entspannung und Affirmationen wirken, wenn dein Körper sie kennt: in verschiedenen Positionen, so oft geübt, dass sie von selbst kommen. Das ist Konditionierung von Körper und Geist, und es gibt keine andere Möglichkeit, dorthin zu kommen.
Fang heute an. Setz dich hin, atme langsam durch die Nase ein und lass die Luft länger wieder hinaus, als du sie eingenommen hast. Fünf Minuten, jeden Tag zur selben Zeit. Dein Körper lernt daran, dass er zur Ruhe kommen darf, wenn du es willst.
Eine Frau, die ich begleitet habe, schreibt auf meiner Erfahrungen-Seite über ihr zweites Kind: „Durch meine zweite Geburt, die im Wasser, so wie gewünscht, stattfand, bin ich ein ganzes Stück gewachsen.” Ich verspreche dir keinen Verlauf. Jede Geburt hat ihre eigene Qualität, und die zweite darf eine andere haben als die erste: eine, auf die du dich freust, statt einer, vor der du dich fürchtest.
Als Anfang schenke ich dir die Regenbogenentspannung, eine Meditation aus meinem Kurs, gesprochen von mir: Auf der Seite Sieben Tage für deine Geburt trägst du deine E-Mail-Adresse ein und bekommst sie sofort als Audio. Wenn du danach mehr willst, ist mein Kurs da. Diesmal darf es Freude sein.
Sieben Tage für deine Geburt, geschenkt
Jeden Morgen ein Gedanke von mir und eine kleine Aufgabe, dazu sofort die Regenbogenentspannung als Audio.