ERFAHRUNGSBERICHTE

Lies hier welche wunderschönen Geburten andere Mama’s bereits mit dem Kaiser Prinzip haben konnten.

Leo's Geburt

Ich bin Mama von 2 Kindern und habe mich bei beiden Geburten während der Schwangerschaft intensiv vorbereitet, da mir klar war, dass es wohl kein Spaziergang wird und ich selbst Einiges dazu beitragen muss, um dieses große und wundervolle Lebensereignis möglichst gut zu bewältigen. Vor allem aber auch, weil man von Anderen so viele Horrorgeschichten mitbekommt.So habe ich mich vor der ersten Geburt gut ernährt und auf meine Kondition und Fitness geachtet. Auch Akupunktur, Yoga, Schwimmen, Geburtsvorbereitung mit Globuli, Leinsamen, Tee und vieles mehr, was einem so geraten wird, habe ich gemacht, um bestens vorbereitet zu sein. Von HypnoBirthing hab ich von meiner Freundin gehört und auch ein wenig praktiziert. Die Geburt war absolut super für eine Erstgebärende. 3 Stunden, also sehr schnell, ohne Komplikationen, alles ganz natürlich, ohne Schmerzmittel, aber schon trotzdem sehr heftig … da wusste ich: Ich habe schon viel richtig gemacht, aber es braucht noch mehr.

Meine Kleine war durch die schon fast zu schnelle Geburt auch irritiert und so hatten wir anfangs eine eher unruhige Phase, was sicher darauf zurückzuführen ist.

Es hat auch nicht lange gedauert und ich war wieder schwanger mit unserem Sohn. Damals habe ich gleich einen HypnoBirthing-Kurs belegt und wirklich konsequent trainiert, die Entspannungsübungen gemacht, mich visuell vorbereitet und alles ausprobiert, was wir dort gelernt haben. Der Kurs war toll und die Bereicherung meines Lebens, weil ich es auch heute noch anwende. Auch als frischgebackene Mama kann man das Erlernte sehr gut gebrauchen. Da es mit Schlaf anfangs eher bescheiden aussieht, kommt man mit den Meditationen sehr gut und entspannt und ausgeruht durch die Anfangsphase.

Anna's Geburt

Mein Geburtsbericht über eine nicht vorhersehbare Kaiserschnittgeburt, aber mit HypnoBirthing Vorbereitung. 
Ich bin Mutter von 2 Kindern. Meinen Sohn habe ich auf natürlichem Weg auf die Welt gebracht. Ich habe einen Geburtsvorbereitungskurs besucht und eine empfohlene Akupunktur durchführen lassen, damit sich der Muttermund besser öffnet, hat man uns im damaligen Vorbereitungskurs erklärt.

Gesagt – getan. 

Am Tag der Geburt meines Sohnes verspürte ich ein leichtes Ziehen im Unterleib, welches ich einmal stärker und einmal schwächer empfunden habe. Ich wusste genau, heute ist irgendetwas anders. Der Tag verlief gut und ich ging meinen Hausarbeiten nach. Gegen Ende des Nachmittags wurde der Druck nach unten immer stärker und heftiger, habe mir aber trotzdem noch nicht viel dabei gedacht, denn beim ersten Kind ist man ja noch sehr verunsichert und von HypnoBirthing hatte ich bislang noch nichts gehört.
Am Abend habe ich dann die Schmerzen sehr stark verspürt und legte mich in die Badewanne zum Entspannen. Die Schmerzen wurden aber nicht weniger. Wir riefen eine Hebamme an, die zu uns nach Hause kam und mich untersuchte. Hurra: Mein Muttermund war bereits 9 cm offen. Ich habe tolle Vorarbeit geleistet, hat man mir gesagt. Wir riefen die Rettung an und sind dann ins Krankenhaus gefahren. Dort angekommen waren die Wehen und Schmerzen weg, nichts war mehr zu spüren – ein kompletter Geburtsstillstand war eingetreten. Zum Schluss haben sie mir noch einen Wehentropf angehängt, damit der Geburtsverlauf wieder angekurbelt wird, aber ohne Erfolg. Mein Sohn wurde dann mittels VAC (Saugglocke) geholt, da ich selbst keine Kraft mehr hatte. Heute weiß ich, dass ich einfach nicht loslassen konnte und so verkrampft war, dass nichts mehr ging. Ab diesem Zeitpunkt wusste ich, beim nächsten Kind mache ich es anders.

Und so war es dann auch. Ich habe von HypnoBirthing gehört, gelesen und habe Heidi kennengelernt. Es hat mich sofort fasziniert und die Atemtechniken und Entspannungsübungen habe ich zuhause immer regelmäßig durchgeführt. Schon während meiner 2. Schwangerschaft habe ich mich blendend gefühlt. Ich hatte keinerlei Beschwerden, auch keine Rückenschmerzen wie in der 1. Schwangerschaft. Bei den laufenden Kontrollen hat sich jedoch herausgestellt, dass mein 2. Kind in der Beckenendlage liegt. Voller Hoffnung, dass sich meine Tochter noch in die richtige Lage dreht, habe ich immer wieder die Regenbogenentspannung und Atemtechniken durchgeführt. Letztendlich habe ich meine Tochter mit einem geplanten Kaiserschnitt auf die Welt gebracht, aber MIT HypnoBirthing Vorbereitung. Ich bin der Meinung, dass sich diese Technik sehr beruhigend auf mich und meine Tochter ausgewirkt hat.

Unser Wochenbett verlief sehr gut, Anna ist ruhig und entspannt. Immer wieder habe ich sie mir auf den Bauch gelegt und wir haben gemeinsam die Regenbogenentspannung gehört.

Auch meine Schmerzen nach dem Kaiserschnitt waren gut erträglich. Ich habe sehr wenig Schmerzmittel benötigt, zudem war mein aufrechter Gang im Vergleich mit anderen Kaiserschnitt Gebärenden auffallend, sie gingen alle gebückter als ich.

Deshalb weiß ich, dass mir die Vorbereitung mit HypnoBirthing sehr viel gebracht hat. Ich selbst habe dadurch mein Selbstvertrauen gestärkt und meine innere Ruhe gefunden.

Leonie's Geburt

Aufgrund der vielen negativen Erzählungen, die man überall hört, hatte ich wirklich großen Respekt vor der Geburt. Meine Schwangerschaft war aber sehr locker und positiv, meine Ängste hatten sich alle widerlegt und daher ging ich auch ganz entspannt auf den großen Tag zu. 

Ich spürte schon am Vortag, dass es wohl bald losgehen würde und am Abend bekam ich auch die ersten Wehen. Kurz vor Mitternacht hatte ich einen Fruchtblasensprung, woraufhin wir in aller Ruhe alles zusammenpackten und ins Krankenhaus fuhren. Dort war Einiges los und mein Muttermund öffnete sich noch nicht, darum wurden wir ein wenig alleingelassen.

 

Die Wehen die ich hatte, empfand ich nicht gerade als angenehm, jedoch sagte man mir, dass diese noch nicht als Wehen bezeichnet werden, weil sich ja noch nichts tat bei mir. Herumspazieren war für mich feiner als das Liegen, während ich am Wehenschreiber hing. Um halb vier öffnete sich dann der Muttermund bei mir, da war ich aber schon ziemlich müde, da die Nachtruhe ja bis dahin schon komplett entfallen war. Von da an hatte ich dann auch mehr Verständnis für PDAs und gewollte Kaiserschnitte 😉

Normalerweise rechnet man ja pro Stunde mit einem Zentimeter und um halb acht, bei Schichtwechsel, dachte ich nur noch, dass ich das nicht noch 6 Stunden schaffen würde. Die neue Hebamme war aber total toll. Sie half mir, wie im Kurs gelernt und geübt, in den Schmerz im Bauch zu atmen. Von da an ging dann alles ganz schnell. Um 9.02 war unser kleiner Sonnenschein auf der Welt, ohne Komplikationen und sonstige Hilfsmittel. 

Sie ist genauso rausgeflutscht, wie ich es mir immer bildlich vorgestellt hatte. Das richtige Atmen und die Unterstützung meines Partners waren die wichtigsten Punkte für eine entspannte, erfolgreich verlaufende Spontangeburt. Auch das positive Denken und die Visualisierung der eigenen Wünsche ist sehr sehr wichtig, denn ganz genau so wie man es sich vorstellt, wird es auch kommen. Darum war die Vorbereitung mit Hypnobirthing wirklich die beste Vorbereitung auf das neue Leben mit unserer kleinen Tochter.

Elena's Geburt

Ambulante und persönliche Traum-VBAC (Vaginal Birth after Cesarean Section – Vaginale Geburt nach Kaiserschnitt) in der Badewanne (trotz angeblichem Kanalbecken mit absoluter Beckenmittenenge => da passt kein Kind durch…)

Im März 2015 hatte ich 10 Tage vor dem errechneten Termin einen geplanten Kaiserschnitt, da mir in der Schwangerschaft aufgrund dieser Diagnose von allen Seiten dazu geraten wurde (Radiologe, Frauenärztin, Hebamme).

Als ich 2016 erneut schwanger wurde, gab es für mich nur noch einen Gedanken: Wir probieren es dieses Mal auf natürliche Weise!

Zu meiner Vorgeschichte: Als meine Mutter mit mir schwanger war, ging sie 3 Wochen über den errechneten Geburtstermin. Nichts deutete auf eine baldige Geburt hin. Daraufhin veranlasste der Frauenarzt im 10. Schwangerschaftsmonat ein Röntgen des Beckens. Befund: geknickter Gebärmutterhals. Indikation zum Kaiserschnitt laut meinem Mutterkindpass: Schädel-Becken-Missverhältnis. Eine Spontangeburt wäre deshalb unmöglich. Ich wurde umgehend per Kaiserschnitt (und unter Vollnarkose) geholt und atmete nicht selbstständig (ich war 47 cm lang, wog 3020 g und hatte einen Kopfumfang von 33,5 cm). Nach der Reanimation kam ich in den Brutkasten und alles ging gut aus. Als dann meine Schwester unterwegs war, entschied sich unsere Mutter für einen geplanten Kaiserschnitt.

Aufgrund dieser Geschichte erhielt unsere Mutter den Rat, ihre Töchter sollten im unschwangeren und ausgewachsenen Zustand das Becken vermessen lassen, um solche „Fehlbildungen“ schon im Vorfeld zu erkennen.

Gesagt getan: 2009 wurde mein Becken mittels CT vermessen. Befund: Kanalbecken mit absoluter Beckenmittenenge. Der Radiologe riet mir schon damals im Falle einer zukünftigen Schwangerschaft zu einem vorzeitig angesetzten Kaiserschnitt. Denn es könnte kritisch werden, wenn das Kind ins Becken rutscht und stecken bleibt. Die Folgen wären womöglich Sauerstoffmangel und perinatale Geburtsschäden, so der Radiologe. Sehr ermutigend …

Als ich 2014 zum ersten Mal schwanger wurde, sprach ich mit meiner Frauenärztin über diesen Befund und auch sie legte mir einen geplanten Kaiserschnitt nahe. Meine letzte Hoffnung bezüglich einer natürlichen Geburt war meine Hebamme: Sie empfahl mir einen Kaiserschnitt. Damals wusste ich leider noch nicht, dass solche Beckenmessungen absolut nichtssagend sind in Hinblick auf eine Geburt und vertraute leider allen anderen anstatt meinem Körper.

Samstag 29.04.2017 (40. Schwangerschaftswoche): Ich spüre untertags immer wieder ganz leichte Wellen, welche ab 21:00 Uhr regelmäßiger wurden. Um 22:00 Uhr ging ich ins Bett.

Sonntag 30.04.2017: Ich wurde um 01:00 Uhr wach, die Wellen kamen alle 10 Minuten und brauchten bereits meine Aufmerksamkeit. Um 02:00 Uhr stand ich auf, da ein bequemes Liegen nicht mehr möglich war. Die Wellen kamen im 5min-Takt. Ich lief umher, kreiste mit dem Becken und veratmete jede Welle mit der Wellenatmung (habe mich in der Schwangerschaft mit HypnoBirthing auf den großen Tag vorbereitet). Dazwischen atmete ich in der Ruheatmung, arbeitete mit Affirmationen (u.a. „Geburtswellen sind Freunde und bringen mich meinem Baby näher“, „Wir erleben eine schöne sanfte natürliche Geburt“, „Ich freue mich auf die Geburt“) und Visualisierungen („Mein Becken und mein Muttermund werden weit, ich öffne mich“). Ich kommunizierte viel mit meinem Baby, vor allem während der Wellen. Um 05:00 hatte ich das Gefühl, dass während der Wellen Fruchtwasser ausfließt. Um 06:00 Uhr weckte ich meinen Mann, dieser rief seine Mutter an und gleich darauf wurde unsere 2-jährige Tochter von ihr abgeholt. Um 06:20 Uhr saßen wir im Auto, Wellen alle 3 Minuten. Um 07:00 Uhr waren wir endlich im Krankenhaus. Eigentlich wollte ich noch die Treppe in den 2. Stock zum Kreissaal nehmen, aber als wir im Krankenhaus ankamen, war ich dankbar dafür, dass der Lift erfunden wurde. Es war das ganze Wochenende lang keine Geburt und die Hebamme hat eine große Freude, als wir kamen und für Abwechslung sorgten.

Sie schloss für fast (endlose) 30 Minuten das CTG an. Ich war dankbar dafür, dass ich währenddessen stehen durfte und nicht liegen musste. Ich fragte nach der Badewanne, die Hebamme lässt das Wasser ein. Sie legte einen Venenzugang (habe mich bereits im Vorfeld mit dieser “Vorsorgemaßnahme” abgefunden), nahm Blut ab und untersuchte mich kurz: Muttermund 3-4 cm offen. Mein Gedanke: “Oh, dann dauert es also noch mindestens 6 Stunden, bevor der eigentliche “Spaß” beginnt”.

Um 08:00 Uhr durfte ich in die Wanne, zeitgleich mit dem Hebammenwechsel. Es begann zum Glück die Schicht einer sehr sympathischen, jungen Hebamme, die wir schon vom Infoabend kannten.

Mein Mann und ich waren fast die ganze Zeit alleine, das fanden wir sehr angenehm. Um ca. 09:00 Uhr kam die Hebamme und wollte, dass ich für ein weiteres CTG kurz aus der Wanne steige. Zusätzlich wollte sie nicht, dass ich in den nächsten Stunden komplett aufweiche im Wasser. Ich erklärte ihr, dass ich nicht gerade begeistert von diesem Vorschlag war, denn mittlerweile konnte ich die Wellen nicht mehr so “leicht” veratmen wie zuvor. Die Hebamme schaute mich an, wartet 1-2 Wellen ab und fragte mich dann: “Simone, spürst du einen Druck nach unten?”

Ich: “Ja!!!!”. Sie untersuchte mich kurz in der Wanne und meinte dann: “Oh, du gibst Gas! Du spürst den Kopf. Du darfst beim nächsten Mal mitschieben probieren.”

Die Hebamme holt eine Assistentin als Unterstützung dazu und um die Herztöne der Maus zu orten. Zeitgleich erschien ein Oberarzt (wegen Zustand nach Kaiserschnitt). Dieser verließ kurz darauf wieder den Raum wegen einer dringenden OP und ich war sehr dankbar dafür.

Um 09:58 Uhr wurde dann unsere zweite Tochter in der Wanne geboren …
Ohne die kleinste Verletzung (habe während dem Mitschieben und auch im Geburtsplan darum gebeten, nicht zu schneiden, da ich einen Riss bevorzugen würde, doch es blieb ALLES heil) und das ohne jegliche Intervention!
Die Nabelschnur darf auspulsieren – das war mir sehr wichtig. Sogar die Geburt der Plazenta wird ruhig abgewartet! Nach einem Gespräch mit der ChefHebamme in der 37. Schwangerschaftswoche wusste ich, dass angeblich jede Mutter vorbeugend ein künstliches Oxytozin verabreicht bekommt und das fand ich nicht gerade toll. Daher bin ich umso glücklicher, als diese junge Hebamme zu mir sagt, wir warten erst einmal ab. Um 14:00 Uhr fuhren wir zu Dritt nach Hause und konnten unser Glück über dieses Geburtserlebnis kaum fassen.

Abschließend kann ich sagen, meine VBAC (Vaginal Birth after Cesarean Section – Vaginale Geburt nach Kaiserschnitt) hätte nicht besser sein können. Es war alles perfekt! Meine persönliche Traum-Geburt. Genau diese Geburt habe ich mir 9 Monate lang gewünscht.

Alexander's Geburt

Die Geburt meines dritten Kindes war für mich ein sehr einschneidendes Erlebnis meines bisherigen Lebens, begleitet von unbeschreiblichen Emotionen, die ich nie mehr missen möchte.

Schon die Wassergeburten meiner ersten beiden Kinder waren für mich schöne Erlebnisse. Doch dieses Mal war einfach alles stimmig. Die große Unterstützung von Heidi hat mich in meiner Gelassenheit, in meinem Selbstvertrauen sowie in meinem Körpergefühl sehr gestärkt. Nur so konnte ich meine dritte Wassergeburt sanft, stressfrei und mit wunderschönen Momenten erleben.

Ich spüre, wie ich durch diese Geburt gewachsen bin und wie sie mich reifer gemacht hat. Eine Bereicherung für mein Leben und dafür bin ich unendlich dankbar.